Günstige Autoversicherung im Alter? Kein Problem

Günstige Autoversicherung im Alter? Kein Problem

Die Kosten für die Kfz-Versicherung sind erheblich und belasten das Haushaltsbudget zum Teil enorm. Insbesondere in der zweiten Lebenshälfte, wenn das Einkommen aufgrund von Teilzeit oder Ruhestand sinkt, sind etliche Versicherte daran interessiert, die monatlichen Belastungen zu senken. Der nachfolgende Artikel schildert, wie das funktioniert.

Vielfalt ist Trumpf

Wer die Preise und Leistungen der Versicherer vergleicht, kann die Beitragskosten erheblich reduzieren. Die Prämien unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter teilweise erheblich. Das Sparpotenzial kann mitunter auf bis zu 1.000 EUR jährlich beziffert werden.

Wichtig ist es, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Das bedeutet, Interessierte sollten sich nicht nur auf die bekannten Vergleichsportale im Internet verlassen. Diese erhalten oftmals Provisionen von den Versicherungsgesellschaften und nehmen aus diesem Grund lediglich exklusiv ausgewählte Tarife in die Gegenüberstellung auf. Daher ist es sinnvoll, auch auf klassischem Weg nach einem günstigen Vertrag zu suchen. Es ist durchaus möglich, dass der Versicherer vor Ort das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Auch Direktversicherer bieten in der Regel günstige Tarife an. Bei der Versicherung Verti finden Interesse bereits Autoversicherungen ab 8,63 EUR im Monat.

Anhand welcher Faktoren lässt sich die Prämie senken?
Die Versicherungsanbieter sind bereits vor Jahren dazu übergegangen, keine pauschalen Tarife für jedermann festzulegen. Stattdessen beeinflussen individuelle Faktoren wie das Alter des Fahrers oder der Abstellort des Fahrzeugs maßgeblich die Prämie. Die wichtigsten Faktoren sind:

  • die Art der Versicherung (Haftpflicht, Teil- oder Vollkasko)
  • das Fahrzeug selbst (Modell, Fahrzeugklasse, Alter, Ausstattungsmerkmale)
  • die Schadenfreiheitsklasse des Versicherten
  • persönliche Umstände des Fahrzeugführers (Alter, Jahre im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnisklasse, bisher verursachte Unfälle)
  • weitere Faktoren wie beispielsweise der regelmäßige Abstellort des Fahrzeugs und die jährliche Fahrleistung

Ferner gewähren manche Versicherer Rabatte für Personen, die einer bestimmten Berufsgruppe angehören, ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr besitzen oder Immobilieneigentümer sind.

Auch die Zahlungsmodalitäten sind von Bedeutung. Die Versicherungsunternehmen bevorzugen die jährliche Zahlweise. Wer von monatlichen Zahlungen auf die Einmalzahlung der Jahresprämie umsteigt, wird belohnt und kann sparen.

Eine weitere Faustregel besagt:
Je höher die Selbstbeteiligung, desto geringer der Versicherungsbeitrag. Defensive Autofahrer, die nur wenig unterwegs sind, profitieren von der Erhöhung der Selbstbeteiligung.

Achtung: Vorsicht bei falschen Angaben!
Personen, die bewusst Informationen verschleiern oder unwahre Angaben tätigen, riskieren den Verlust des Versicherungsschutzes. Hierzu zählt beispielsweise die Täuschung über den tatsächlichen Kilometerstand des Fahrzeugs oder die jährliche Laufleistung.

Im Umkehrschluss ist es von besonderer Bedeutung, den Versicherungsanbieter über Veränderungen in Kenntnis zu setzen. Stand der Pkw bisher geparkt am Straßenrand und fortan in der abgeschlossenen Garage, reduziert der Versicherer möglicherweise den Beitrag.

Haftpflicht, Teil- und Vollkasko bergen das größte Sparpotenzial
Der Gesetzgeber schreibt vor, dass für jedes Kraftfahrzeug, welches am öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen ist. Diese deckt im Schadenfall die Sach- und Personenschäden von dritten Personen ab. Da das Leistungsspektrum sehr gering ist, spiegelt sich dies in der Höhe der Prämie wieder. Für hochwertige und neuwertige Fahrzeuge oder Pkw, bei denen sich Reparaturen noch lohnen, ist die Haftpflichtversicherung nicht empfehlenswert.

Für Letztere eignet sich die Teilkasko. Diese greift über das Beschriebene hinaus auch bei Beschädigungen durch Tierbisse, Wildunfällen, Diebstahl sowie Bränden und Explosionen.

Die Vollkaskoversicherung hingegen leistet selbst bei Schäden durch Vandalismus und kommt für die Reparaturkosten am eigenen Fahrzeug auf, wenn der Versicherte den Unfall selbst verursacht hat. Naturgemäß ist die Vollkasko an kostenintensivsten. Besitzer von älteren Fahrzeugen sollten auf die Teilkasko beziehungsweise die Haftpflichtversicherung zurückgreifen.

Schlussfolgerung

Wer Preise und Leistungen vergleicht, ist in der Lage, bis zu 1.000 EUR pro Jahr bei der Kfz-Versicherung zu sparen. Zudem gewähren die Versicherungsgesellschaften in einigen Fällen Rabatte. Zum Beispiel dann, wenn der Versicherte seit vielen Jahren unfallfrei fährt oder sein Fahrzeug in der Garage parkt. Zusätzlich lohnt es sich für Besitzer von älteren Fahrzeugen in die Teilkasko oder Haftpflichtversicherung zu wechseln. Auch die Erhöhung der Selbstbeteiligung reduziert die Prämie.

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