COVID-19 deckt eigentliche Gefahren auf

COVID-19 deckt eigentliche Gefahren auf

COVID-19 deckt eigentliche Gefahren auf

COVID-19 deckt die eigentlichen Gesundheitsgefahren auf – Warum wir wieder selbst Verantwortung übernehmen müssen

COVID-19 deckt eigentliche Gefahren auf : Aktuelle Daten zu COVID-19 bringen am laufenden Band schlechte Nachrichten hervor. Die vielfach höhere tatsächliche Infektionsrate zeigt uns jedoch, dass wir dem Virus nicht schutzlos ausgeliefert sind. Das sind sehr gute Nachrichten für die Menschen, die selbst ihr Immunsystem unterstützen und ihren Allgemeinzustand verbessern wollen.

Die tatsächlichen Infektionsraten sind um ein Vielfaches höher

Die Symptome bei COVID-19 sind so unspezifisch, dass die Infektionsraten wohl deutlich höher liegen als bisher offiziell bekannt ist. Eine repräsentative Untersuchung bei zufällig ausgewählten Bürgern könnte endlich Licht ins Dunkel bringen.

Jüngste Zahlen aus den Niederlanden zeigen uns bereits ein erstes Bild, wie hoch die Infektionsraten wirklich sein könnten. Dort wurden 1.353 Krankenhausmitarbeiter mit leichten Erkältungssymptomen auf COVID-19 getestet, 6,4 % waren positiv. Nur die Hälfte davon hatte Fieber, die Mehrheit der Erkrankten ging sogar zur Arbeit. In einer weiteren Studie wurden nach dem Zufallsprinzip – also ohne Krankheitsverdacht – 1.097 Mitarbeiter verschiedener Krankenhäuser getestet. Davon waren knapp 4 % infiziert.

Was zeigen uns diese Zahlen aus den Niederlanden?

Die schlechte Nachricht: Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist hochinfektiös und verbreitet sich rasant. Die bekannten Infektionszahlen dürften in Wirklichkeit 10-20-mal höher liegen, wie auch Zahlen aus China zeigen.

Die gute Nachricht: Die Virusinfektion verläuft in den meisten Fällen sehr mild und oft sogar unbemerkt. Die relativ hohe Sterberate von ca. 5 % erklärt sich dadurch, dass längst nicht jeder Infizierte bekannt ist, und dürfte tatsächlich deutlich geringer sein: Eben 10-20-mal niedriger und damit im Bereich der Grippe.

Die beste Nachricht: Wir sind dem Virus nicht schutzlos ausgeliefert. Auch wenn eine Infektion auf Dauer nur schwer vermieden werden kann, so kann der Verlauf positiv beeinflusst werden. Das Immunsystem und der Allgemeinzustand eines Infizierten spielen eine entscheidende Rolle: Beides kann man selbst in kurzer Zeit entscheidend verbessern.

Welche Rolle spielen Immunsystem und Allgemeinzustand?

SARS-CoV-2 ist für Gesunde nicht gefährlicher als andere Atemwegsviren. Schwere und tödliche Fälle treten in der Regel bei Älteren und bei Personen mit Vorerkrankungen auf, etwa bei

-  Herz-Kreislauf-Erkrankungen 
-  Bluthochdruck 
-  Diabetes 
-  Atemwegserkrankungen (z. B. COPD) 
-  Immunschwäche 
-  Rauchen

Für den menschlichen Körper ist SARS-CoV-2 ein großer Unbekannter. Bei Kindern und gesunden Erwachsenen entwickelt das Immunsystem spezifische Abwehrmaßnahmen. Bei Älteren und Vorerkrankten springt das spezifische Immunsystem, welches Viren und infizierte Zellen gezielt erkennt und beseitigt, nicht richtig an. Stattdessen reagiert das unspezifische Immunsystem über. Bei schweren Verläufen kann man daher eine Überreaktion des Immunsystems feststellen, die mit einer Überproduktion an Entzündungsmediatoren besonders im Lungengewebe einhergeht, einem sogenannten „Zytokin-Sturm“.

Zwei Infektionswege

Die Schwere des Krankheitsverlaufs kann auch auf den Infektionsweg des neuartigen Coronavirus zurückgeführt werden:

1.  Die übliche Eintrittspforte für Viren sind die Schleimhautzellen von Mund und Nase, 
v.a. wenn diese unterkühlt und angreifbar sind. Von dort aus kann das Virus nach und nach 
die Lunge infizieren. Dieser Verlauf geht mit milderen Symptomen einher. 
2.  Durch die direkte Infektion der Lunge können auch jüngere, gesunde Menschen schwer 
erkranken. Das Virus gelangt in die Lunge durch Anheftung an Partikel, die über die Luft 
eingeatmet werden (z. B. Zigarettenrauch, Smog, Tröpfchen im Atem/ Husten). In der Lunge 
kann sich das Virus schnell vermehren und einen schweren Krankheitsverlauf begünstigen. Daher 
ist 1,5 Meter Abstand voneinander zu halten sehr, sehr wichtig. Auch Atemschutzmasken der 
Schutzklassen FFP2 bis FFP3 sind sinnvoll, wenn man Personen mit Risikofaktoren betreut. Selbst 
einfache, selbstgemachte Masken oder ein dicht gewebter Schal schützen wesentlich besser als 
gar keine Maske.

Checkliste zur Stärkung von Immunsystem und Allgemeinzustand

-  Achten Sie auf ausreichende Vitamin-D-Spiegel (40-60 ng/ml): Die Einnahme von Vitamin D 
senkt bei Personen mit niedrigem Vitamin-D-Status das Risiko für akute Atemwegserkrankungen um 
bis zu 70 %. 4000 I.E. Vitamin D3 empfiehlt die Amerikanische Gesellschaft für Altersmedizin 
jedem über 70. Vitamin D moduliert zusammen mit Vitamin A das Immunsystem und gleicht ein 
Überschießen aus. 
-  Halten Sie Ihre Schleimhäute im Hals- und Rachenraum als auch in der Lunge warm und feucht 
(Schal tragen), denn die Schleimhaut entscheidet darüber, ob ein Virus eindringen kann oder 
abgewehrt wird. Sie unterstützen die Schleimhäute, indem Sie regelmäßig warmen Ingwertee trinken. 
Auch antivirale Polyphenole helfen. 
-  Stellen Sie Ihrem Immunsystem ausreichend Mikronährstoffe (wie bspw. Selen, Zink, Vitamine) 
zur Verfügung: Gerade im Erkrankungsfall braucht es diese als Bausteine zur Bildung von 
Immunzellen und Antikörpern. 
-  Achten Sie auf eine gesunde Darmflora, z. B. durch eine vollwertige, pflanzenbetonte 
Ernährung: 
Die zentrale Rolle des Darmmikrobioms für unser Immunsystem ist wissenschaftlich klar belegt. 
-  Verbessern Sie Ihre Lebens- und Ernährungsweise und dadurch bestimmte Vorerkrankungen: Weniger 
Stress führt beispielsweise schon in kurzer Zeit zu einem niedrigeren Blutdruck und ist für 
Herz-Kreislauf- und Diabetes-Patienten sehr wichtig.

Die Pandemie als Chance begreifen

Ein Großteil der an COVID-19 Verstorbenen litt an mindestens einer Vorerkrankung. Nicht nur deshalb ist eine gesunde Lebensweise wichtig. Auch ohne COVID-19 sind die größten Gesundheitsgefahren unsere hausgemachten Wohlstandserkrankungen. Für diese ist kein Virus verantwortlich, sondern häufig wir selbst durch unsere moderne Lebens- und Ernährungsweise.

Rauchen ist im ersten Quartal 2020 z. B. fast 45-mal, untere Atemwegserkrankungen sind 15-mal und Herz-Kreislauf-Erkrankungen über 100-mal tödlicher als COVID-19.

Jedes verlorene Menschenleben ist tragisch. Doch jede Krise birgt auch für jeden von uns eine langfristige Chance: Rauchverzicht, regelmäßiges Blutdruckmessen und eine vollwertige pflanzenbasierte Ernährung können jährlich Millionen von Menschenleben retten.

Nach der akuten Krise wird hoffentlich allen bewusst, welch hohes Gut unsere Gesundheit ist. Wir können sie nicht an das Gesundheitssystem delegieren. Gesundheitsbildung und eigenverantwortliche Gesundheitspflege müssen zur obersten Priorität der Gesellschaft werden, denn unsere Gesundheit ist nicht nur die Basis für unser persönliches Wohlbefinden, sondern auch für unsere gesellschaftliche Leistungsfähigkeit.

Der Fokus muss daher auf den chronischen Problemen liegen, die auf Dauer Milliarden von Menschen verfrüht das Leben kosten.

Wie wir eigenverantwortlich und nachhaltig Gesundheitsvorsorge betreiben, lesen Sie im ausführlichen Artikel auf: https://www.drjacobsinstitut.de/

Das Dr. Jacobs Institut für komplementär-medizinische Forschung hat sich zum Ziel gemacht, ganzheitliche Zusammenhänge in der Ernährungswissenschaft, Naturheilkunde und Erfahrungsheilkunde wissenschaftlich aufzuklären und dadurch zur Verbesserung und zum Erhalt wertvoller Präventionsmaßnahmen und Therapien beizutragen. Gemäß seinem Motto: Primum nihil nocere, secundum bene facer.

Quelle: „obs/Dr. Jacobs Institut“

Beachten Sie auch

Aromatherapie - Nicht nur in der Corona-Krise
Bild: obs/PRIMAVERA LIFE

Aromatherapie – Nicht nur in der Corona-Krise

Aromatherapie – Nicht nur in der Corona-Krise So gibt Aromatherapie Halt und neue Zuversicht Aromatherapie …

Notfall-Ausweis und Smartphone
Bild: obs/Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe/Mario Leisle

Notfall-Ausweis und Smartphone

Notfall-Ausweis und Smartphone Nie waren sie so wichtig Notfall-Ausweis und Smartphone : Wer mit Schlaganfall-Verdacht in …