Auch mit Hörgerät störungsfrei mobil telefonieren

Auch mit Hörgerät störungsfrei mobil telefonieren

Auch mit Hörgerät störungsfrei mobil telefonieren

Auch mit Hörgerät störungsfrei mobil telefonieren: Im Alter nehmen Hörbeeinträchtigungen deutlich zu. Meist können Senioren speziell hohe Töne nicht mehr richtig wahrnehmen. Rund jeder zweite Senior ab 65 Jahren ist schwerhörig, doch da der Hörverlust ein schleichender Prozess ist, warten viele noch mit der Anschaffung einer Hörhilfe. Aber egal ob mit oder ohne Hörgerät: Mit speziellen Geräten für Best Ager können beide Gruppen gut telefonieren.

Hörhilfe: Digital oder analog

Wer sich heute ein Hörgerät anschafft, bekommt in aller Regel eine digitale Hörhilfe. Deren Vorteil: Bei einem Telefonat treten generell keine störenden Nebengeräusche auf. Allerdings sind auch analoge Hörgeräte noch weit verbreitet. Es gibt sie mit und ohne Induktionsspule. Eine Abstimmung des Mobiltelefons auf die Hörgerätetechnik ist hier besonders wichtig, denn nur so lassen sich lästige Störgeräusche wie Rauschen oder Brummen vermeiden. Handys für Senioren, die ein analoges Hörgerät tragen, sollten daher hörgerätekompatibel sein. Dies wird für Hörgeräte ohne Induktionsspule mit dem sogenannten M-Rating bewertet, während für Geräte mit Induktionsspule das T-Rating relevant ist. Beiden Kategorien werden Werte von 1 bis 4 zugeordnet, wobei 4 für störungsfreies Telefonieren steht.
Zu empfehlen sind daher Endgeräte mit einer M4- beziehungsweise T4-Einstufung, wie beispielsweise die Mobiltelefone des Senioren-Handyherstellers Emporia. „Ein Smartphone muss auch mit eingeschaltetem Hörgerät problemlos funktionieren“, sagt Eveline Pupeter, Geschäftsführerin von Emporia.

Ergänzende optische und akustische Signale

Für die Generation 65+ gibt es spezielle Mobiltelefone, beispielsweise von Emporia, die in ihrer Funktionalität auf die Bedürfnisse der Best Ager zugeschnitten sind. Ist das Hörgerät ausgeschaltet, bleibt trotzdem kein Anruf unbemerkt. „Denn die Klingeltöne können aufgrund ihrer Lautstärke und der besonderen Frequenz von Senioren besonders gut gehört werden“, erklärt Pupeter. „Grundlage hierfür sind Erkenntnisse, inwieweit Lautstärke- und Frequenzbereich im Alter wahrgenommen werden.“ Neben diesen akustischen Reizen sendet das Mobiltelefon optische Signale. Es vibriert und „tanzt auf dem Tisch“, gleichzeitig leuchtet die Taschenlampe des Handys. So ausgestattete Modelle eignen sich auch für Senioren, die keine Hörhilfe brauchen oder verwenden möchten.

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