Smartphone für Senioren:Austausch mit der Familie

Smartphone für Senioren:Austausch mit der Familie

Smartphone für Senioren: Austausch mit der Familie

Smartphone für Senioren:Austausch mit der Familie: Dass früher alles besser war, lässt sich zumindest in einem Punkt nicht bestreiten: Früher kam die Familie häufiger zusammen. „Vor zehn Jahren verging kaum ein Tag, ohne dass ein Familien-Mitglied bei mir zu Hause vorbeigeschaut hat“, erzählt die 77-jährige Ruth S. Doch mittlerweile ist ihre Tochter wieder berufstätig, während der Sohn auswärts arbeitet und nur am Wochenende zu Hause ist. Besonders traurig macht Ruth S. der eingeschlafene Kontakt zu ihrer Enkeltochter Sarah. „Erst als ich mir ein Smartphone gekauft habe, kam die Wende.“
Eveline Pupeter kennt solche Geschichten zuhauf. „Dass viele Jüngere ihr Smartphone abgöttisch lieben, hat einen einfachen Grund. Es ermöglicht ihnen, mit anderen in Kontakt zu bleiben und neue Verbindungen aufzubauen“, sagt die CEO von Emporia (www.emporia.de). Nun entdecken auch immer mehr Senioren die Vorzüge der kleinen Alleskönner: Im Gegensatz zu einem normalen Handy, mit dem man nur telefonieren und SMS verschicken kann, lässt sich damit zum Beispiel auch WhatsApp nutzen. „WhatsApp ist meine absolute Lieblings-App“, schwärmt Ruth S. „Darüber schicke ich meiner Enkelin nicht nur Text-Nachrichten und Fotos, sondern auch kleine Filme von meiner Katze.“
Den Umgang mit dem Smartphone hat Ruth S. in einem Kurs der Volkshochschule gelernt. Empfohlen wurde ihr dort ein Smartphone für jedermann, auch Senioren-Smartphone genannt. Diese sind deutlich günstiger als normale Geräte und viel einfacher zu bedienen. Fast alles, was die Geräte der Enkel können, kann man damit auch machen: Fotos und Videos aufnehmen und anschließend mobil verschicken, im Internet surfen, E-Mails abrufen, schreiben und versenden oder sich als Autofahrer beziehungsweise Fußgänger den Weg zeigen lassen („navigieren“).
Auch die Jüngeren wünschen sich, dass ihren Großeltern der Sprung ins Smartphone-Zeitalter gelingt. Wie eine Umfrage von Emporia unter 16- bis 35-Jährigen zeigt, sagen 70 Prozent, dass ihre Großeltern „viel mehr an ihrem Leben teilhaben“ könnten, wenn sie ein Smartphone besäßen. 59 Prozent würden den Großeltern dann regelmäßig mitteilen, wie es ihnen geht, und 58 Prozent würden Bilder schicken. „Wer kein Smartphone besitzt, läuft zunehmend Gefahr, ins digitale Abseits zu geraten“, sagt Eveline Pupeter.
Bei Ruth S. kann davon keine Rede mehr sein: Sie hatte Enkelin Sarah kürzlich bei sich zu Besuch – nicht virtuell, sondern in echt. „Den Zeitpunkt des Treffens“, sagt Ruth S. stolz, „haben wir vorher über das Smartphone verabredet.“

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