SOS-Kinderdörfer - Kinder im Gazastreifen traumatisiert
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SOS-Kinderdörfer – Kinder im Gazastreifen traumatisiert

SOS-Kinderdörfer – Kinder im Gazastreifen traumatisiert –  80 Prozent der Kinder im Gazastreifen traumatisiert : UN muss mehr für Schutz der Kinder tun

SOS-Kinderdörfer – Kinder im Gazastreifen traumatisiert : Angesichts der neuen Welle von Gewalt im Gazastreifen fordern die SOS-Kinderdörfer die Vereinten Nationen auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und sich für die Sicherheit und den Schutz der Kinder einzusetzen. „Wie auch immer man zu den politischen Auseinandersetzungen steht: Es darf nicht sein, dass Kinder verletzt oder gar getötet werden. Es ist auch die Pflicht der Weltgemeinschaft, sie zu schützen“, sagt Samy Ajjour, Leiter der SOS-Kinderdörfer im Gazastreifen. Am heutigen Freitag wird der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf eine Sondersitzung zu der „sich verschlimmernden humanitären Lagen in den Palästinensischen Gebieten“ abhalten. Zu den Aufgaben des Rats gehört es, Opfer von Menschenrechtsverletzungen zu schützen.

Die Ausschreitungen sieht Ajjour auch als Auswirkung der Situation im Gazastreifen: „Es mangelt den Menschen an allem: Ernährung, Gesundheitsversorgung, Bildung. Die Hälfte aller Familien ist auf humanitäre Unterstützung angewiesen, die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei über 60 Prozent, 80 Prozent der Kinder haben psychologische Probleme. Jedes zweite Kind sagt, dass es nicht mehr leben möchte. Das dürfen wir nicht hinnehmen“, betont Ajjour.

Die Organisation SOS-Kinderdörfer

Die SOS-Kinderdörfer sind ein unabhängiges, nichtstaatliches und überkonfessionelles Hilfswerk für Kinder, das weltweit aktiv ist. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, verlassene und Not leidende Kinder in eine bessere Zukunft zu begleiten.

Unser Ursprung

1949 baute Hermann Gmeiner das erste SOS-Kinderdorf im österreichischen Imst. Er verwirklichte eine ebenso einfache wie bahnbrechende Idee: Jedes Kind braucht eine Mutter und wächst am natürlichsten mit Geschwistern in einem eigenen Haus innerhalb einer Dorf-Gemeinschaft auf. Dieser familienpädagogische Ansatz machte die SOS-Kinderdörfer zu Pionieren der Kinderbetreuung und fand in den folgenden Jahrzehnten überall auf der Welt Anerkennung.

Unsere Freunde und Paten in Deutschland: Rückgrat der weltweiten SOS-Arbeit

Als 1963 in Korea das erste SOS-Kinderdorf außerhalb Europas entstand, gründete Hermann Gmeiner in Deutschland einen Verein zur Förderung von SOS-Kinderdörfern in aller Welt: die SOS-Kinderdörfer weltweit – Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V. Der Verein hat sich zum finanziellen Rückgrat des internationalen Kinder-Hilfswerks entwickelt.

Dank der Unterstützung unserer vielen Freunde und Paten konnten wir in allen Erdteilen SOS-Kinderdörfer bauen und so Kindern in Not ein Zuhause geben. Heute gibt es weltweit 575 SOS-Kinderdörfer und 2.134 weitere Projekte. Als Kinderhilfswerk tragen wir in armen Ländern zur nachhaltigen Entwicklung von Gemeinden bei: durch Bildungsarbeit und Selbsthilfe-Projekte für Familien. Hinzu kommen Nothilfe-Aktionen nach Naturkatastrophen und in Krisengebieten. Heute kommt unsere weltweite Arbeit rund 1,5 Millionen Menschen zugute: Kindern, Jugendlichen und Familienangehörigen.

mehr über die SOS Kinderdörfer erfahren: hier

Foto: obs/SOS-Kinderdörfer weltweit/SOS-Kinderdörfer/Shady Al-Assar

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