PRIMAVERA ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert
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PRIMAVERA nominiert für Nachhaltigkeitspreis

PRIMAVERA nominiert für Nachhaltigkeitspreis

PRIMAVERA ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

PRIMAVERA nominiert für Nachhaltigkeitspreis: Für seine vorbildliche Partnerschaft mit dem kambodschanischen Öllieferanten Kam Spices Trading Co., Ltd. ist der Allgäuer Bio-Pionier PRIMAVERA für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert worden. Die Auszeichnung wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung vergeben und ist mit mehr als 800 Bewerbern die wichtigste Ehrung dieser Art in Europa. In der Kategorie „Globale Partnerschaften“ gehen sieben Kommunen und Unternehmen in die Endausscheidung, die sich mit Partnern für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 engagieren.

„Die faire und nachhaltige Zusammenarbeit mit unseren Bio-Anbaupartnern ist integraler Bestandteil unserer Unternehmens-DNA“, so PRIMAVERA-Mitgründer und -eigentümer Kurt L. Nübling. „Dass wir mit der Nominierung für unsere gemeinsame Anstrengung für Nachhaltigkeit belohnt werden, spornt uns noch mehr an, uns weiter intensiv dafür einzusetzen.“ Seit der Gründung vor inzwischen mehr als 30 Jahren unterhält PRIMAVERA LIFE 13 Bio-Anbaupartnerschaften in aller Welt. Sie erlauben dem Unternehmen die Herstellung 100 Prozent naturreiner ätherischer Öle und zertifizierter Bio- und Naturkosmetik.

Kam Spices produziert in Kambodscha hochwertiges ätherisches Cajeputöl. Die dafür notwendigen Blätter des Cajeputstrauchs werden durch kontrollierte Wildsammlung von Hand geerntet. Dadurch kann die zunehmende Ausbreitung von Zuckerrohr-Monokulturen vereinzelt aufgehalten werden. Die Bio-Anbaupartnerschaft mit PRIMAVERA sichert außerdem Familien einen verlässlichen und zukunftsorientierten Lebensunterhalt, denn es werden faire, überdurchschnittliche Löhne gezahlt. Außerdem wird eine weitere armutsbedingte Landflucht vermieden. Durch die Destillierung vor Ort bleibt die gesamte Wertschöpfungskette in der Anbauregion. Fixe Abnahmemengen und die Unterstützung bei der Umstellung auf zertifiziert biologische Wildsammlung tragen zusätzlich zur nachhaltigen Qualität der Zusammenarbeit bei.

Nachhaltigkeit, von der alle profitieren

Durch die Zusammenarbeit mit dem kambodschanischen Partner ist PRIMAVERA seit Anfang 2017 wieder in der Lage, naturreines Cajeputöl unter der Bezeichnung „Cajeput extra“ gemäß den eigenen strengen Qualitätsanforderungen anzubieten. Zuvor war es zwei Jahre lang aus dem Sortiment gestrichen gewesen, weil die am Markt verfügbaren Öle mit Benzol belastet waren. Benzol ist eine Industriechemikalie, die als Lösungsmittel eingesetzt wird und kein natürlicher Bestandteil des ätherischen Öls ist. Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung gilt der Stoff als krebserregend und keimzellschädigend.

Nachdem Cajeput insbesondere in der aromatherapeutischen Behandlung zur Gesunderhaltung von Kindern und geschwächten Menschen eine zentrale Rolle spielt, begab sich das Unternehmen auf die Suche nach einem neuen, qualitativ überzeugenden Lieferanten. Fündig wurden die PRIMAVERA-Experten schließlich in Kambodscha, wo wildwachsender Cajeput traditionell mit der Handsichel geerntet wird. PRIMAVERA besuchte die Sammler vor Ort und unterstützte den Bau einer mobilen Destille aus Edelstahl, die als Prototyp für weitere dient.

Preisverleihung auf dem Nachhaltigkeitstag im Dezember

„Die nominierten Partnerschaften sind hervorragende Beispiele für eine gelingende globale Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe. Das Bewerberfeld zeichnet sich durch besonders vorbildlichen Einsatz für die Agenda 2030 aus“, sagt Stefan Schulze-Hausmann, Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

In einem mehrstufigen Wettbewerb stellten die Kommunen und Unternehmen aus Deutschland im Rahmen ihrer Bewerbung ihre Kooperationen mit Partnern im globalen Süden zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) dar. Experten des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE), des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) und der internationalen Unternehmensberatung A.T. Kearney haben die Bewerbungen ausgewertet und die Nominierten ermittelt. Über die Sieger entscheidet eine Jury im November, die Preisverleihung wird am 7. Dezember 2018 im Rahmen des 11. Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf stattfinden. Er gilt als wichtigste Veranstaltung zu Themen nachhaltiger Entwicklung in Europa.

Weitere Informationen zum Preis und den Nominierten unter www.nachhaltigkeitspreis.de

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