Arthrose - Senioren raus aus der Isolation
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Arthrose – Senioren raus aus der Isolation

Arthrose – Senioren raus aus der Isolation

Gerade wer unter Arthrose leidet, sollte jetzt wieder gezielt aktiv werden

Arthrose – Senioren raus aus der Isolation : Die letzten Monate waren für viele Menschen herausfordernd und oft auch beängstigend. Besonders Ältere haben aus Sicherheitsgründen die eigenen vier Wände nur für dringende Erledigungen verlassen. Nun aber können wir alle wieder etwas unbesorgter rausgehen. Und gerade Senioren, die unter Arthrose leiden, sollten das nach Monaten mit wenig körperlicher Aktivität auch ausnutzen und gezielt neu durchstarten. Denn Bewegung sorgt dafür, dass der Gelenkknorpel gut mit Nährstoffen versorgt wird.

Bewegung in Gesellschaft

Nicht nur im Sommer, sondern meist bis weit in den Herbst hinein lässt sich das milde Wetter gut mit Bewegung im Freien verbinden. Moderater Sport von Walking über Schwimmen bis zu Radfahren ist optimal für Arthrosepatienten und hilft dabei, fit und gesund zu bleiben für die Familie. Besonders motivierend ist es nach dem vielen Alleinsein, in Gesellschaft aktiv zu werden. Radtouren oder Ballspiele mit den Kindern und Enkelkindern sind dafür eine gute Option und draußen mit gebührendem Sicherheitsabstand möglich. Auch Walken, Qi Gong oder Tai Chi in der Gruppe, die viele Vereine und Sportklubs beispielsweise in Grünanlagen unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen anbieten, tun Körper und Seele gut. Das ist wichtig, denn Arthrose geht oft mit Depressionen einher. Obacht ist bei akut verstärkten Arthrosebeschwerden geboten. Anstatt gegen die Schmerzen anzutrainieren, sollten Betroffene ihren Orthopäden um Rat bitten. Er kann eine geeignete Therapie einleiten und etwa herkömmliche Schmerzmittel verschreiben. Als Alternative werden in den aktuellen Behandlungsleitlinien jetzt auch Hyaluronsäureinjektionen empfohlen. In Studien haben sich hierbei hochmolekulare Hyaluronsäuren wie die Synvisc 3-in-1-Spritze gegen Arthrose als therapeutisch besonders effektiv gezeigt. Sie können lang anhaltend stoßdämpfend und schmerzstillend wirken.

Vorsicht vor Verletzungen

Grundsätzlich gilt es, beim Sport mit Bedacht vorzugehen. Wer länger nicht trainiert hat, beginnt am besten mit kleineren kürzeren Einheiten und steigert sich dann langsam. Aufwärmen vorab und sanftes Dehnen im Anschluss nicht vergessen. Hilfreich kann es auch sein, zur Einstimmung spezielle Übungen für das betroffene Gelenk zu machen. Unter www.synvisc.de gibt es hierfür Leitfäden zum kostenlosen Download. Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Sturz oder einem unglücklichen Fehltritt, sollte man das Training sofort unterbrechen und gegebenenfalls den Arzt aufsuchen. Erst wenn nichts mehr wehtut, darf wieder gesportelt werden.

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